Was ist Bischofit

  • Alles Wissenswerte über Bischofit

    Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/04/Bischofite_-_Antofagasta.JPG/1024px-Bischofite_-_Antofagasta.JPG // (CC BY-SA 3.0)


    Alles Wissenswerte über Bischofit

    Definition

    “Bischofit ist ein selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Halogenide“. Es kristallisiert im monoklinen Kristallsystem mit der Zusammensetzung MgCl2 • 6H2O[1], ist also chemisch gesehen ein wasserhaltiges Magnesiumchlorid.”


    Quelle: Wikipedia


    Bischofit bildet sich in salinen Lagerstätten, möglicherweise aber auch sekundär aus Carnallit, mit dem es neben Halit und Kieserit vergesellschaftet vorkommt.


    Als seltene Mineralbildung konnte Bischofit bisher (Stand: 2011) nur an wenigen Fundorten nachgewiesen werden. 

    Als bekannt gelten bislang etwa 30 Stellen.[6] Neben seiner Typlokalität Leopoldshall trat das Mineral in Deutschland noch in den ebenfalls in der Umgebung der Staßfurter Kalisalzlagerstätte liegenden Gruben „Berlepsch“, „Brefeld“ (Tarthun) und bei Aschersleben in Sachsen-Anhalt sowie bei Neuhof und im Werratal in Hessen; bei Hänigsen, Wathlingen und Vienenburg in Niedersachsen und bei Merkers in Thüringen auf.


    Weitere Fundorte sind unter anderem die „PCS Mine“ bei Rocanville in der kanadischen Provinz Saskatchewan; der Qinghai-See, der Qarhan-Salzsee und der Dalangtan-Salzsee in China; die „Recsk Mine“ im ungarischen Mátra-Gebirge; die Gruben „Santa Caterina“ und „Pasquasia“ auf Sizilien in Italien; im Aksaital und bei Atyrau in Kasachstan; die niederländische Gemeinde Veendam; Kłodawa in Polen; der Vulkan Tolbatschik in der russischen Region Kamtschatka; Krasnoperekopsk in der Ukraine sowie Carlsbad und das Tularosa-Becken, Salduro (Utah) und Wendover in den Vereinigten Staaten.


    Bischofit Magnesiumclorid entstammt aus einem Millionen Jahre alten Bischofit-Salzstock.
    Per Wassereinfluss wird das Salz gelöst (nicht per Sprengung) und eine Sole erzeugt, die abgefangen wird. Daraus wird mechanisch NaCl und MgCl getrennt. So entsteht 100 % reines, unbelastetes Magnesiumchlorid.


    • trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei
    • trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
    • trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei
    • trägt zur Erhaltung Knochen & normaler Zähne bei

    Geschichte

    Erstmals entdeckt wurde Bischofit im Kaliwerk Leopoldshall bei Staßfurt und beschrieben durch Carl Ochsenius (1830–1906), der das Mineral vordringlich nach Karl Gustav Bischof (1792–1870) benannte, um ihn für seine Verdienste um die Chemie als eine der wichtigsten Hilfswissenschaften der Geologie zu ehren. 

    Gleichzeitig wollte Ochsenius allerdings auch die Verdienste des Bergrathes und ehemaligen Direktors der Staßfurter Salzwerke F. Bischof gewürdigt wissen.


    Ein von Fischer 1862 zunächst als Bischofit beschriebenes Mineral stellte sich nach weiteren Untersuchungen als das bereits bekannte Mineral Plumbogummit heraus.[5]


    Klassifikation

    In der mittlerweile veralteten, aber noch gebräuchlichen 8. Auflage der Mineralsystematik nach Strunz gehörte der Bischofit zur Mineralklasse der „Halogenide“ und dort zur Abteilung der „Einfachen Halogenide“, wo er zusammen mit Antarcticit, Eriochalcit, Hydrohalit, Nickelbischofit, Rokühnit und Sinjarit eine eigenständige Gruppe bildete.


    Die seit 2001 gültige und von der International Mineralogical Association (IMA) verwendete 9. Auflage der Strunz'schen Mineralsystematik ordnet den Bischofit ebenfalls in die Klasse der „Halogenide“, dort allerdings in die bereits feiner unterteilte Abteilung der „Einfachen Halogenide mit H2O“ ein. 

    Diese Abteilung ist zudem weiter unterteilt nach dem Stoffmengenverhältnis des beteiligten Metalls (M) zum Halogen (X), so dass das Mineral entsprechend seiner Zusammensetzung in der Unterabteilung „M : X = 1 : 2“ zu finden ist, wo es als einziges Mitglied die unbenannte Gruppe 3.BB.15 bildet.


    Auch die vorwiegend im englischen Sprachraum gebräuchliche Systematik der Minerale nach Dana ordnet den Bischofit in die Klasse und der gleichnamigen Abteilung der „Halogenide“ ein. 

    Hier ist er als Namensgeber der „Bischofitgruppe“ mit der System-Nr. 09.02.09 und dem weiteren Mitglied Nickelbischofit innerhalb der Unterabteilung der „Wasserfreien und wasserhaltigen Halogenide mit der Formel AX2“ zu finden.


    Bischofit von Sivash


    Entspanntes Badevergnügen, Bischofit aus der Poltava-Mine, die 2,5 km tief und somit sehr alt ist.


    Eukalyptusöl, Fichtenöl und Minzöl befreien die Atemwege - Tiefe Entspannung und natürliche Magnesium-Quelle für den Körper - Reicht für ca. 10 Vollbäder


    Es gibt nur wenige nachgewiesene Bischofit-Fundorte auf der Welt. Noch seltener sind die „reinen“ Bischofit-Vorkommen mit dem Mineralgehalt von mehr als 93%. 

    Zu diesen seltenen Vorkommen gehört die Mine nahe der Stadt Poltava in der Ukraine. Das Vorkommen in Poltava ist mit 2,5 km das tiefste der Welt und soll deswegen auch das älteste sein. 

    Diese Tatsache macht den Poltava-Bischofit besonders wertvoll.


    Nun ist der Bischofit aus der Poltava-Mine auch in Deutschland erhältlich. 

    Als Hauptelement des gleichnamigen Badezusatzes der Marke SIVASH sorgt er für eine tiefe Entspannung des Körpers und versorgt ihn mit Magnesium. 

    Die wertvollen Öle des Eukalyptos, der Fichte sowie der Minze sorgen besonders in der kalten Jahreszeit für die angenehm frische Luft und helfen richtig durchzuatmen. Das Natriumalginat pflegt die Haut.

    Anwendung

    Folgende Menge des Mineralkonzentrats wird vor dem Baden im Wasser aufgelöst: Für ein Vollbad: 100-150 g pro 100 l Wasser; für ein Hand/Fußbad: 70-100 g pro 10 l Wasser. Badetemperatur: 35-38 °C. Badedauer: 15-20 Minuten. 

    Quellen und Verweise